Zielgruppe

Fachkräfte aus der Arbeitsvorbereitung, Produktions- und Betriebsleiter, Fach- und Führungskräfte aus dem Engineering, Verantwortliche aus den Bereichen Materialwirtschaft, Logistik, Produktionsplanung und -steuerung, Prozessverantwortliche, KVP-Verantwortliche.

Inhalt

Modul 1: Prinzipien, Methoden und Werkzeuge von ganzheitlichen Produktionssystemen (52 UE)

  • Methodenüberblick über die Gestaltungsfelder
  • Standardisierung
  • Visualisierung
  • Robuste Prozesse (Qualität)
  • KVP/Workshops moderieren
  • Lean Management
  • Reklamationsbearbeitung mit der 8D-Methode
  • Produktionsplanung, Disposition

Modul 2: Methodenkompetenz Basic (84 UE)

  • IST-Analyse und SOLL-Konzeption
  • Produktionscontrolling
  • Logistikcontrolling
  • Projektmanagement
  • Prozesse modellieren, messen, optimieren
  • Wertstromdesign in Theorie und Praxis (Praxisbeispiel)
  • Grundlagen der Kostenrechnung und Controlling

Modul 3: Methoden der Prozessoptimierung, unterstützt durch Planspiele aus der Produktion (56 UE)

  • Push-Pull on demand
  • Kanban einführen
  • Methoden des Lean Managements
  • Materialflussanalyse, Methoden (Praxisbeispiele)
  • Logistik
  • PPS-Systeme

Modul 4: Das Toyota-Produktionssystem - Best Practice (56 UE)

  • Das Toyota-Produktionssystem im Detail
  • Wie werden Produktionssysteme in der Praxis gestaltet?
  • Produktionssysteme glätten
  • Arbeitsplatzgestaltung
  • Ergonomie
  • Planspiel life
  • One-piece-flow einführen, kontinuierliche Fließfertigung organisieren

Modul 5: Die Lernfabrik (56 UE)

  • Montageplanung
  • Produktionssystemgestaltung
  • Die Lernfabrik
  • Vorbereitung/Einführung Projektarbeit
Seminarziel

Die Welt der Produktionssysteme hat bei den Automobilherstellern begonnen. Sie und deren große Zulieferer haben sich als erste für die Entwicklung und Einführung von Produktionssystemen entschieden. Die Erfahrungen beim Thema "Lean Production" zeigen: die Nächsten sind die Unternehmen der Zulieferketten, andere Branchen ziehen nach.

Was ist das Neue an Produktionssystemen?
Kurz gesagt: es sind nicht die Inhalte, sondern deren sinnvolle Verknüpfung, Standardisierung und kontinuierliche Verbesserung. Das zentrale Ziel ist kundenorientiert und wirtschaftlich zu produzieren.

Dynamische Märkte erfordern dynamische Unternehmen, die sich kontinuierlich anpassen, stetig neu konfigurieren und sich dabei nachhaltig optimieren.